Schloss Nordkirchen und Münster

Am 29. Juli 26 führte unsere Tagesfahrt uns als Erstes zum Schloss Nordkirchen.
Pünktlich um 9:00 Uhr war Abfahrt bei schönstem Sonnenschein. Der Bus war gut klimatisiert. Nach der Begrüßung an Bord wurde sich bei Kaffee und Kaltgetränken angeregt unterhalten. Gegen 11:00 Uhr war für uns eine Führung durch das „Westfälische Versailles“ gebucht. Treffpunkt war die Kapelle. Allerdings war unser Erster STOPP bei den Toiletten. Als wir uns dann endlich wieder gesammelt hatten, einige wollten doch lieber die Parkanlage genießen, nahmen wir in zwei Gruppen an der Führung teil. Das Schloss Nordkirchen ist die größte Barockresidenz Westfalens. Die Bauzeit war von 1703 bis 1734. Die Entwürfe stammen von Gottfried Laurenz Pictorius und Johann Conrad Schlaun. Es liegt auf einer quadratischen Insel, die von einem breiten Wassergraben um geben ist. Im Inneren beeindruckten uns prächtige Säle, kostbare Stuckarbeiten, Deckengemälde, Holzschnitzereien und alte schwere Möbel. Zahlreiche namhafte Künstlerhaben im 18. Jahrhundert durch Fürstbischof Friedrich Christian von Münster aus dem Hause Plettenberg-Lenhaus mitgewirkt. Fünf Räume waren durch einen 60 m langen Gang „aneinandergereiht“. Im Schloss Versailles sind es 300 m!! Heute werden einige Räumlichkeiten von Studierenden der Fachhochschule für Finanzen NRW genutzt. Eine wirklich schöne Lernumgebung.
Gegen 12:30 Uhr setzten wir unsere Fahrt fort nach Münster.
Inzwischen war es heiß geworden. Gut das es im Bus angenehm war. In Münster angekommen hatten wenige Lust auf Stadtbummel. Shoppen – nur weil die Läden klimatisiert waren. Also rein, abkühlen, durchatmen, stöbern – nächster Laden. Oder ein Café mit schattiger Terrasse, eine Eisdiele… bloß nicht anstrengen. Gegen 17:00 Uhr traten wir die Heimreise an. Bei der Ankunft in Oberhausen „turnte“ der Fahrer durch seinen Bus um noch eine Tupperdose an die Frau zu bringen.
Bis bald, Euer Reiseteam Kerstin und Ralf
Bericht: Kerstin Klinkert – Fotos: Jürgen Klinkert














