|

Tagesfahrt nach Papenburg

Tagesfahrt zur Meyer-Werft in Papenburg, am Mittwoch, 24.06.2026

Kurz nach 08:00 Uhr fuhren wir bei noch erträglichen Temperaturen um die 26° Richtung Meyer-Werft in Papenburg los. Leider haben einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer kurzfristig abge-sagt und so fuhren wir dann mit 47 statt mit 52 Reisegästen Richtung Emden über die A31. Die Temperaturen stiegen im Laufe des Tages auf 35° an. Das bedeutete: Viel trinken. Um 11:10 Uhr kamen wir nach einer störungsfreien Fahrt inklusive einer kleinen Pause an der Meyer-Werft an. Pünktlich um 11:30 Uhr begann die Führung. Sie erfolgte Gott sei Dank überwiegend in klima-tisierten Räumen. Wir sahen drei Filme und erfuhren viel von der Gründung der Werft durch Willm Rolf Meyer bis heute. Die Werft wurde nach und nach immer größer, da ja auch die Schiffe immer größer wurden. Die Meyer-Werft ist eine der größten und modernsten der Welt. Es wur-den bisher gut 60 Kreuzfahrtschiffe nach den Bedürfnissen der Reedereien entworfen und produziert. Sie können eine Länge von bis zu 360 Metern erreichen. Denn längere Schiffe lässt die Ems mit ihren Biegungen und Kurven nicht zu. Zu den Kunden gehören z.B. die Aida, P&O Cruises und die Disney Cruise Line. Zurzeit wird ein Schiff für die Disney Cruise Line gebaut, dass wir in den Bau Docks durch ein Panoramafenster besichtigen konnten. Gegen 13:15 Uhr war die Führung beendet und man konnte sich anschließend im Souvenirshop mit den ver-schiedensten Andenken versorgen. Nun ging es weiter nach Papenburg. Die Temperatur erreichte jetzt die 35° und so war viel laufen, um Papenburg zu erkunden, nicht wirklich angesagt. Papenburg wurde 1623 gegründet und hat sich damals auf das Torfstechen spezialisiert. Heute lebt Papenburg auch von der Meyer-Werft sowie dem Anbau von Salat-gurken. Es werden jährlich bis zu 35.000.000 Millionen produziert. Papenburg ist die nördlichste Stadt im Emsland und hat etwa 38.000 Einwohner.

Einige aus unserer Reisegruppe ließen sich gleich im ersten Biergarten nieder, um eine Er-frischung zu sich zu nehmen. Ein kühles Blondes tat jetzt richtig gut. Dann ging es weiter und man traf sich entweder in der Pizzeria, dem Bosnier oder in der Eisdiele mit Blick auf den Haupt-kanal wieder und man ließ es sich schmecken. Um 16:45 Uhr trafen wir uns wieder am Bus der FA. Käberich und fuhren pünktlich um 17:00 Uhr Richtung Heimat los. Da der Bus die ganze Zeit in der Sonne stand, erreichte die obere Etage unangenehme 40°. Aber die Klimaanlage gab alles, sodass die Temperatur langsam herunterging. Ralf hatte alle Hände voll zu tun, um alle mit kühlen Getränken zu versorgen. Wir erreichten Oberhausen ohne Stau schon gegen 19:30 Uhr. Die Reisegäste wurden verabschiedet und wir wünschten allen noch einen guten Heimweg. Es war ein schöner, aber auch sehr anstrengender Tag. Aber wir haben ihn glücklicherweise alle unbeschadet überstanden.

Bericht: Achim Baltschun und Ralf Wiedemann Fotos: Achim Baltschun und Jürgen Klinkert

Ähnliche Beiträge