Wanderung am 22.09.2026
Wanderung am 22.09.2026 zur Halde Tiger und Turtle in Duisburg

Diese Wanderung begann mit einer komplexen Anreise. Dass es mehrere Baustellenabschnitte längst der Straßenbahnlinie gab, was bekannt war, planten wir im Vorfeld über eine alternative Route. Diese wurde aber nochmals sehr kurzfristig geändert, sodass wir einen Schienenersatzverkehr in Anspruch nehmen mussten. Dieses sollte aber nicht die letzte Überraschung gewesen sein.
Nach der Ankunft ging es dann schnurstracks hoch zur Halde ohne Pause. Oben angekommen kam die Sonne richtig hervor und wir wurden mit einem herrlichen Panorama Blick belohnt. Man sah auf die riesigen Hallen der Mannesmann Werke hinab und in der Ferne auf den Rhein. Auf der anderen Seite blickte man ins Grün auf den Angerpark bis nach Düsseldorf.

Danach wurde das begehbare Kunstwerk Tiger und Turtle erkundet. Es war schon eine wackelige nicht ganz ungefährliche Sache. Ein Großteil der Gruppe ging bis zum Looping hinauf. Der andere Teil blieb sicheren Standes auf die umliegenden Bänke, ruhte sich aus und bestaunte die Großskulptur. Abenteuerlich das Ganze.
Nach einer ausgiebigen Ruhephase ging es dann bergab zum Angerpark. Da gab’s die nächste Überraschung. Unser Weg sollte über eine kleine romantische Brücke über den Angerbach gehen. Doch diese wurde wohl kurzerhand gesperrt. Einsturzgefahr. Die ersten Wandersleute wollten schon Schuh und Socken ausziehen und den Bach durchwaten. Sicherheitshalber nahmen die Wanderführer aber lieber die ausgeschilderte Umleitung. Was bedeutete, dass ein ca. einen Kilometer langer Umweg in Kauf genommen werden musste.

Auch dies gelang und wir führten unseren Weg entlang des kleinen netten Angerbaches durch den Angerpark fort. Der Appetit wurde größer und größer und durch ein kleines Wohngebiet kamen wir dann zu unserem Restaurant Balkanhof. Dort fanden wir, wie verabredet, eine lange weiße Tafel vor. Die Portionen waren sehr groß, sodass sich bei der gesamten Wandergruppe eine gewisse Müdigkeit bemerkbar machte, nach dieser verlängerten und doch anstrengenden Strecke.
Die Rückfahrt verlief ohne größere Probleme.
Fazit:
Wandern in diesen Zeiten heißt auch Improvisationstalent beweisen.
Mit wanderlichen Grüßen,
Klaus und Ralf


